Grußwort für die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.«

Das Jahr 2014 geht seinem Ende entgegen. Es ist für den Verein »Freunde schaffen Freude« ein ereignisreiches Jahr, denn er feiert sein 30-jähriges Bestehen. Dazu möchte auch ich ganz herzlich gratulieren und dem Verein noch viele weitere erfolgreiche Jahre und vor allem viele neue Freunde wünschen, die mit ihrem Engagement anderen Menschen Freude schaffen.

Der Verein »Freunde schaffen Freude« ist inzwischen über den Landkreis, ja sogar über Landesgrenzen hinaus eine Instanz des sozialen Miteinanders und Füreinanders geworden. Er zeigt seit nunmehr drei Jahrzehnten auf beispielhafte Weise, wie jeder Mensch sich mit seinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen zum Wohle anderer, aber auch zum eigenen Wohl in die Gesellschaft einbringen und damit das Zusammenleben bereichern kann – und dies lange bevor der Begriff der aktiven Bürgergesellschaft zum politischen Schlagwort wurde.

Menschen in schwierigen Lebenssituationen finden hier direkt und unkompliziert Zuspruch und Hilfe. Gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion werden in den vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen des Vereins ganz selbstverständlich gelebt. Mit der inzwischen überregional renommierten „Kultur in der Arche“ leistet der Verein „Kulturarbeit mit Niveau“, wie der verstorbene Großmeister des politischen Kabaretts in Deutschland, Dieter Hildebrandt, persönlich bescheinigte. Dem kann ich mich nur anschließen. Manche Kleinkunstbühne schaut zumindest respektvoll, wenn nicht gar ein wenig neidisch auf das dort gebotene Programm und dessen Protagonisten.

Ohne das große ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder und der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer wäre all dies nicht möglich. Deswegen möchte ich diese Gelegenheit nutzen, ihnen meinen herzlichsten Dank auszudrücken.

Ich wünsche Ihnen ein gutes und gesundes Jahr 2015 mit vielen schönen gemeinsamen Aktionen, die Freunde und Freude schaffen.

Ihr Andreas Stoch MdL

Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

Liebe Leser, liebe Spender und Unterstützer, liebe Mitglieder,

gerne bin ich der Bitte der Vorsitzenden dieses tatkräftigen und erfolgreichen Vereins, Frau Inge Grein-Feil, nachgekommen, ein Grußwort anlässlich des 30. Jubiläums des »Freunde schaffen Freude e.V.« zu schreiben. Hier aus dem Herzen heraus einige Worte der Anerkennung und des Zuspruchs zu finden, fällt mir nicht schwer.

Mit der Gründung im Jahr 1984 wurde unsere Region um eine Institution reicher, die es sich zur Aufgabe macht mit Freundschaft, gegenseitigem Respekt und Vertrauen, Menschen aller Schichten, Nationen und jeden Alters zu begleiten – Hilfe und Unterstützung zu leisten, wenn es die individuelle Situation erfordert. Nur durch eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Mitglieder mit Herzblut und Tatkraft, kann dieser Verein ganz unbürokratisch Hilfe zur Selbsthilfe und Unterstützung für Menschen in Einsamkeit und Lebenskrisen, psychisch und neurologisch Erkrankten, körperlich und geistig Behinderten, anbieten. Was wir hier erleben, ist beispielhaft für ehrenamtliche Vereinsarbeit in Deutschland. Im Vordergrund steht der ideelle Wert, nicht eine wirtschaftliche Betätigung und die damit verbundene Gewinnerzielung.

Heute haben wir ca. 23 Mio. Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren. Baden-Württemberg liegt ganz weit vorne: fast jeder Zweite ist ehrenamtlich engagiert. Diese Menschen – und damit auch Sie, liebe Mitglieder – leisten einen Beitrag für das Wohlergehen ihrer Mitmenschen und unseres Landes. Bei einer voranschreitenden bunten Auffächerung innerhalb unserer Gesellschaft, wird genau das immer wichtiger. Ein soziales Miteinander sowie starker Zusammenhalt der Bürger muss gefördert und unterstützt werden.

Sie liebe Engagierte fördern mit Ihrer Arbeit diesen Zusammenhalt, wo er am meisten gebraucht wird. Damit leisten Sie nicht nur einen großen Dienst an jeder Person, die Ihre Angebote in Anspruch nimmt, sondern an unserer Gesellschaft im Allgemeinen.

Ich danke Ihnen hierfür von Herzen und wünsche mir, dass sich eine Vielzahl an Menschen an Ihrem Ideal ein Beispiel nimmt und da unterstützt, wo Hilfe nötig ist. Alles Gute!

Ihr Roderich Kiesewetter
Mitglied des Bundestags

Lieber Freundinnen und Freunde von FSF.

Zum 30. Geburtstag gratuliere ich der Aktion FSF ganz herzlich.

Mein besonderer Dank gilt Inge Grein-Feil, ihrem Ehemann Siggi Feil und den vielen Ehrenamtlichen, die Überragendes geleistet haben.

Seit vielen Jahren verfolge ich die Aktivitäten sehr genau und ich habe sehr bald daran geglaubt, dass die Aktion erfolgreich ist.
Es gibt aber Theoretiker, die sich loben und Praktiker, die handeln.
Als es darum ging ein Grundstück für die ARCHE zu finden, waren fast alle sehr zurückhaltend, für mich war es klar, dass ich da helfen musste.

Dass mein Gemeinderat und ich als „Hebamme“ für die ARCHE gelten, erfüllt mich mit großer Freude.

Die Entscheidung das Grundstück in der Rosenbachstraße zur Verfügung zu stellen, ist mein schönstes Erlebnis in meiner Laufbahn als Bürgermeister von Dischingen, zusammen mit dem Dorfhausbau in Demmingen und dem Kindergarten in Frickingen.
Ich bin stolz, Mitglied bei den »Freunden« zu sein.

In der Zukunft  alle guten Wünsche, ich werde der Sache treu bleiben.

Ihr Bernd Hitzler
Mitglied des Landtages

Liebe Freunde, sehr geehrte Leserinnen und Leser,

seit inzwischen 30 Jahren leistet die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« mit großem persönlichen Einsatz aller Beteiligten inklusive Hilfe für Menschen in Not. Unterstützung, die dringend gebraucht wird!

Dieser Einsatz für ein menschenwürdiges Miteinander ist beispielhaft für ehrenamtliches Engagement, für das ich den »Freunden« an dieser Stelle ausdrücklich danken möchte. Als Bürgerinitiative mit hoch engagierten Mitgliedern und aktiven Mitstreitern haben die »Freunde« es so geschafft, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Gleichzeitig sehen wir die »Freunde« als wichtige Partner gerade in der Eingliederungshilfe an – eine Partnerschaft, die 2009 in der gemeinsamen Organisation eines Aktionstages für Menschen mit Behinderungen gipfelte. Die Zahl der Menschen mit Behinderungen steigt kontinuierlich an – neben den Leistungen der öffentlichen Hand ist es deshalb wichtig, nein sogar notwendig, dass ehrenamtliche Hilfe geleistet wird.

Inklusion und Integration sind Herausforderungen für die ganze Gesellschaft. Die »Freunde« haben in diesem Bereich bereits viel bewegt. Für mich steht außer Frage, dass Ihnen das auch in der Zukunft gelingen wird!

Landrat Thomas Reinhardt
Landkreis Heidenheim

Herzlichen Glückwunsch

Die Aktion »Freunde schaffen Freude e. V.« kann in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Er ist in diesen Jahren für viele Menschen eine Hilfe und Stütze gewesen. Zum Jubiläum gratuliere ich den »Freunden« im Namen des Kreistags des Ostalbkreises, der Landkreisverwaltung und persönlich sehr herzlich.

Das große ehrenamtliche Engagement der »Freunde« ist eine wichtige Säule unseres Gemeinwesens. Mit der Gründung der Aktion »Freunde schaffen Freude e. V.« wurde vor 30 Jahren ein wichtiger und belastbarer Knoten in unserem sozialen Netz geknüpft, der Menschen in Not, Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, psychisch Kranke oder auch Suchtkranke betreut. Für dieses unermüdliche und mit großer Begeisterung getragene Engagement darf ich Dank und Anerkennung aussprechen. Besonders danken möchte ich Frau Inge Grein-Feil, die diese vorbildliche Initiative ins Leben gerufen hat.

In unserer sehr von Hektik geprägten Gesellschaft ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die Werte wie Solidarität und menschliche Zuwendung praktizieren. Mit der ARCHE in Dischingen wurde eine soziale und kulturelle Begegnungsstätte geschaffen, die für viele Menschen zu einem Ort der Freude geworden ist.

Wir sind froh, dass es diesen Verein gibt, der über Landkreisgrenzen hinweg Vorbildliches leistet und für ein gutes menschliches Miteinander steht. Ich wünsche und hoffe, dass das Engagement der Mitglieder der Aktion »Freunde schaffen Freude e. V.« auch weiterhin so stark erhalten bleibt wie in den vergangenen 30 Jahren. Ich wünsche der
Initiative ein weiterhin erfolgreiches Engagement und freue mich auf viele Begegnungen mit Freunden.

 

Klaus Pavel
Landrat des Ostalbkreises

Herzlichen Glückwunsch

Die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« kann dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Das Jubiläum nehme ich gerne zum Anlass, den »Freunden« namens des Landkreises, aber auch persönlich herzliche Grüße und Glückwünsche zu übermitteln.

Als 1984 auf Initiative von Inge Grein-Feil die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« im Dischinger Ortsteil Demmingen ins Leben gerufen wurde, war den Gründern sicherlich nicht bewusst, welch' beeindruckende Entwicklung sie bis heute nehmen würde. Mit beispielhaftem Engagement setzt sich die Aktion »FsF« für ein menschenwürdiges Miteinander, praktizierte Nächstenliebe und die Achtung vor der Natur und ihren Geschöpfen ein. Sie erschließt benachteiligten Mitbürgerinnen und Mitbürgern neue Möglichkeiten und vermittelt ihnen Lebenssinn und -inhalt. Die »Freunde« leben Werte vor, die unsere Gesellschaft heute benötigt: Solidarität und menschliche Zuwendung.
Zu den Meilensteinen in der Geschichte des rührigen Vereins zählt die Errichtung der Begegnungsstätte ARCHE in Dischingen, die durch vorbildliche Eigenleistungen gebaut und im Jahre 2000 eröffnet werden konnte. Durch dieses vereinseigene Haus sind die räumlichen Voraussetzungen für die eindrucksvolle Arbeit wesentlich verbessert worden. Den Kontakt zu den Mitgliedern und zu den Sponsoren stellt die Informationszeitung „Kleine Brücke“ her. Sie gibt einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsgebiete der »FsF« und trägt mit bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder auch über die Landesgrenze hinweg zu festigen und zu fördern.
Der Landkreis ist mit den »Freunden«, die auch in Dillingen a.d.Donau in einem „Offenen Treff“ zusammenkommen, in dem Bemühen, Menschen in Not zu helfen, verbunden. Er sieht es als eine freiwillige Aufgabe an, die Aktivitäten der »Freunde« ideell und finanziell zu unterstützen.

Zum 30-jährigen Bestehen danke ich allen, die in der Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« Verantwortung getragen und sie unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt der Vorsitzenden Inge Grein-Feil, die sich seit der Gründung beispielhaft zum Wohle der Menschen mit und ohne Behinderung einsetzt. Der Aktion »FsF« wünsche ich weiterhin viel Energie, Kraft und Erfolg.


Leo Schrell
Landrat Dillingen

Liebe Freunde,

im Fasching schlüpfen wir gern in eine andere Haut. Maske und Kostüm helfen nicht nur, sich zu verstellen oder sich vor anderen zu verbergen. Der Träger kann auf diese Weise auch eine andere Rolle annehmen und Zauberkräfte, ewige Jugend oder zeitlose Schönheit erlangen.

Die Aktion »Freunde schaffen Freude« hilft den Mitmenschen aber auch außerhalb des Faschings dabei, sich in andere hineinzuversetzen. Es tut gut immer zu wissen, dass da jemand ist, mit dem man Glück und Kummer, Freud und Leid teilen kann.

Ein Glück teilen wir Heidenheimer besonders gern mit anderen, und das ist die Landesgartenschau. Die Erinnerung an das Jahr 2006 halten wir ja nicht nur in unserem schönen Brenzpark lebendig. Vielmehr haben wir seit 2004 mit jeweils großer Teilnehmerzahl die anderen Gartenschaustädte besucht. Noch einmal haben wir uns eine solche Reise vorgenommen, die uns am 4. Mai nach Schwäbisch Gmünd führt.

Als Höhepunkt und Abschluss unserer Tournee durch zehn Jahre Landesgartenschau hat uns die »Freunde«­Szenen-AG angeboten, mit den „wandelnden Blumen“ an die Rems zu reisen. Diese Kostüme habe ich besonders ins Herz geschlossen. Die „wandelnden Blumen“ verzaubern nämlich nicht nur ihre Träger, sie verzaubern auch die Menschen, denen sie begegnen.

Ich wünsche mir, dass dieser Zauber von unseren Mitmenschen nicht nur dann ausgeht, wenn Sie in einem Blumenkostüm stecken. Jeder blüht doch auf, wenn er die Nähe des Anderen spürt. Die Aktion »Freunde schaffen Freude« lebt uns das seit 30 Jahren vor!

Bernhard Ilg

Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim

Liebe „Freunde“,

vor genau 30 Jahren entstand aus dem Engagement von Inge Grein-Feil der Verein „Freunde schaffen Freude“, der vielen Menschen bis heute vieles gegeben hat.

Für Aalen bedeutet das, dass seit 30 Jahren erfolgreiche Lobbyarbeit für Menschen geleistet wird. Diese fügt sich nahtlos in die bunte Vielfalt an Angeboten in Aalen ein – als Stadtverwaltung sind wir froh und dankbar, dass es solche Institutionen gibt, welche die Maschen im engen Geflecht der Unterstützung bilden und somit dafür Sorge tragen, dass möglichst niemand durch dieses Netz durchschlüpft. Wir Aalener können uns zu diesem Geburtstag der „Freunde“ selbst gratulieren – wenn es die „Freunde“ nicht gäbe, müsste man Sie erfinden.

„Freunde schaffen Freude“ ist die Anlaufstelle für Menschen jeden Alters, egal ob krank oder gesund, mit Migrationhintergrund oder ohne. Oft fehlt den Menschen nur ein Fünkchen Motivation, der sie ermutigt an ihrer Situation etwas zu ändern. Diese fehlende Motivation geben die „Freunde“ mit  großem Einsatz und viel Herzblut.

Die Feststellung „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht!“ von Konrad Adenauer passt sehr gut zu den „Freunden“, denn sie legen viel Wert auf gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen und stärken den selbstverständlichen Umgang untereinander. Sie sind ein beispielhaftes Vorbild dafür, dass man mit wenig Aufwand, sehr viel helfen und erreichen kann.

Die 402 Mitglieder, die 30 freiwilligen Helfer sowie der Sozial- und der Heilpädagoge sind äußerst engagiert, damit jeder Einzelne wieder einen Sinn im Leben findet und sich selber wieder Ziele setzt, die er erreichen möchte. Dieses Engagement wurde zu Recht durch etliche Preise und Auszeichnungen wie dem Caritas-Preis oder der Bundesverdienstmedallie ausgezeichnet. Mit Sicherheit werden sie auch in den  nächsten 30 Jahren vielen Menschen helfen und Gutes tun.

Für mindestens die nächsten 30 Jahre wünsche ich im Namen der Stadt Aalen und des Gemeinderates, aber auch ganz persönlich den „Freunden“ noch viele erfolgreiche Aktionen und Projekte und bedanke mich im Namen derer, denen in den vergangenen 30 Jahren durch die „Freunde“ geholfen werden konnte.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Thilo Rentschler

Oberbürgermeister der Stadt Aalen

Zum 30. Jubiläum

gratuliere ich den »Freunden« im Namen der Stadt Dillingen und persönlich ganz herzlich! Ich freue mich sehr, der Aktion »Freunde schaffen Freude« zu diesem Anlass ein weiteres Mal meine Hochachtung und meinen Dank für das einzigartige Engagement aussprechen zu können.


Sie alle geben den Menschen in unserer Heimat Hoffnung. Die aufgehende Sonne in Ihrem Logo symbolisiert dies ausgesprochen treffend, ganz im Sinne eines Zitats der schwedischen Literatur-Nobelpreisträgerin Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, die schrieb: „Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.“ Wer einen Sonnenaufgang selbst beobachtet, wird zwar feststellen, dass dem in der Realität nicht ganz so ist ... was dieser Sinnspruch aber ausgesprochen zutreffend beschreibt, ist das Empfinden eines Menschen, der sich an einem persönlichen Tiefpunkt befindet. Noch schlimmer, denkt man sich, kann es gar nicht mehr kommen. Die Dunkelheit, die einen umgibt, dämpft alles, was um einen herum passiert. In einem solchen Moment braucht es einen starken, hellen Impuls von außen. Eine aufgehende Sonne, die strahlt und neues Licht ins Leben bringt. Dieses Licht ist seit nunmehr drei Jahrzehnten der Verein »Freunde schaffen Freude«.

Mit immensem zeitlichem Einsatz, vielen Ideen und vor allem großem Herz machen sich die Mitglieder wirkungsvoll für urchristliche Werte wie gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und Vertrauen stark. Ein offenes und respektvolles Miteinander ist das Leitbild Ihres Vereins. Dabei geben Sie unbürokratisch materielle, praktische und persönliche Hilfe. Mit Ihrem Wirken sind Sie ein wahrer Leuchtturm der Menschlichkeit, der weit über die Grenzen unserer Region strahlt!

Mit berechtigtem Stolz können Sie auf die vielen großen und kleinen Erfolge zurückblicken, die Sie im Laufe der zurückliegenden drei Jahrzehnte erreicht haben. Dabei freut es mich besonders, dass Sie Ihr Wirken längst auch in Dillingen fest verankert haben – etwa in der freundschaftlichen Verbindung mit unserer Stadt oder auch unseren Soldatinnen und Soldaten. Hiervon kann man sich nicht zuletzt auch regelmäßig in Ihrer »Kleinen Brücke« überzeugen; eine Lektüre, die interessant, bewegend und unterhaltsam zugleich ist!

Für Ihren beispielhaften, unverzichtbaren Einsatz möchte ich allen Mitgliedern von »Freunde schaffen Freude« meinen aufrichtigen Dank und meinen Respekt aussprechen. Allen voran der charmanten, zielstrebigen und überzeugenden Vorsitzenden Inge Grein-Feil, die dem Verein seit nunmehr 30 Jahren ein Gesicht gibt!

„Gemeinsam können auch Schwache stark sein“ – getreu Ihrem Motto wünsche ich Ihnen allen auch für die kommenden Jahrzehnte weiterhin viel Kraft zum Wohle unserer Mitmenschen!

Herzliche Grüße

Frank Kunz

Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Dillingen a.d.Donau

„Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind“

Eigentlich ist das Haus in Dischingen, die Heimat der »Freunde« typisch für die ganze Aktion. Entstanden im wahrsten Sinne des Wortes durch „Stein auf Stein“ von vielen fleißigen Händen und Helfern. Unterstützt von zahllosen hilfsbereiten Menschen als Privatpersonen, als Repräsentanten von Institutionen. Ein Gemeinschaftswerk eben.

So kenne ich die »Freunde« seit nunmehr über zwanzig Jahren und so schätzte ich ihre Arbeit von Beginn an.

„Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind“, hat Albert Schweitzer einmal gesagt. Aber wie sind sie denn eigentlich?
Jeder von uns hat seinen subjektiven Blick auf die kleinen und großen Dinge unseres Lebens. Jeder sieht, jeder bewertet sie möglicherweise anders. Aber in einem sind wir uns sicher alle einig, dass wir Menschen ein soziales Wesen sind, das wir unsere Mitmenschen brauchen, in unserem und für unser Leben. Und das heißt dann folgerichtig auch, dass nicht nur ich die anderen, sondern die anderen auch mich brauchen. Und die »Freunde«, an der Spitze Inge Grein-Feil und auch Siggi Feil, leben diesen Grundsatz Tag für Tag. Und sie haben den Mut die Dinge im Sinne von Albert Schweitzer auch so zu sehen wie sie sind. Und sie sind nicht immer gut. Denken wir an die vielen einzelnen Schicksale, die von Krankheit und Unfällen hin zu psychischen Überlastungen, Selbstzweifeln und Abhängigkeiten reichen. Die »Freunde« sind es, die diese Menschen in ihrer jeweiligen Ausnahmesituation nicht allein lassen, die »Freunde« sind es, die Dinge so sehen, wie sie sind, und gerade deshalb helfen.
Und lassen Sie mich noch etwas Bemerkenswertes ergänzen. Bei jedem Besuch, bei jedem Treffen mit den »Freunden« war trotz allem, nein gerade deshalb immer unwahrscheinlich viel Lebensfreude, Vertrauen in die Zukunft und der Glaube an die eigene Kraft spürbar. Ich meine, dass sich bei den »Freunden« sehr starke Menschen zusammen gefunden haben, die Menschen in einer Ausnahmesituation und damit in ihrer Schwäche bereit sind zu helfen. Und ich glaube auch dies beobachtet zu haben, dass die Helfer aus ihrer Zuwendung zu den Menschen, die Hilfe brauchen wiederum Kraft schöpfen für sich selbst und für ihre Selbstlosigkeit.

Ich gratuliere allen, die diese Aktion tragen, die mithelfen, dass diese Aktion nunmehr ihr 30-jähriges Jubiläum begehen kann. Und ich verspreche im Rahmen meiner Möglichkeiten, diese Aktion weiter zu begleiten und zu unterstützen. Sie ist es ganz einfach wert.

Klaus Moser

IHK­-Hauptgeschäftsführer

Liebe Freunde,

wie schnell doch die Zeit vergeht… Vor 30 Jahren, als Inge Grein-Feil die Initiative ergriff und die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« gründete, konnten mit dem Begriff Inklusion nicht sehr viele etwas damit anfangen. Das ist heute anders und er ist in vielen Leitbildern verankert, Preise werden im Hinblick darauf ausgelobt und auch in den Medien ist das Thema präsent.

Doch der abstrakte Begriff der Inklusion wird durch die Aktion »Freunde schaffen Freude e.V.« mit Leben gefüllt. Denn eine Bürgerinitiative, der ein menschenwürdiges Miteinander am Herzen liegt, leistet tatsächliche Hilfe und bietet Unterstützung für Menschen.
Mit großem Mut und hervorragender Tatkraft wurde mit der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender in Dischingen ein Haus gebaut, die ARCHE, in dem diese Aktion eine Heimat gefunden hat. Sie ist ein Vorbild für bürgerschaftliches Engagement und aus dem Vereinsleben von Dischingen nicht mehr weg zu denken. Sie verdient Respekt und Anerkennung angesichts des bis heute geleisteten hohen personellen Einsatzes und der beachtlichen finanziellen Verantwortung.
Mit den Glückwünschen zum 30-jährigen Jubiläum verbindet der Gemeinderat und die Bevölkerung die Hoffnung, dass der mitmenschliche Geist, der die Aktion »Freunde schaffen Freunde e.V.« so vorbildlich geprägt hat, als tragfähiges Fundament für die Zukunft erhalten bleibt.
Für die Zukunft wünsche ich allen Freunden weiterhin alles Gute, nie nachlassendes Engagement und die Unterstützung vieler Menschen in persönlicher Verbundenheit.

Alfons Jakl
Bürgermeister in Dischingen

Weihnachten ist das Fest der »Freunde«

Die »Freunde« feiern das ganze Jahr über ihren 30. Geburtstag! Ich möchte als Dekan des Kath. Dekanats Ostalb und ganz persönlich sagen: Liebe Freunde, ich gratuliere euch von Herzen, ihr seid spitze! Was da in 30 Jahren an persönlichen Kontakten und Gemeinschaft, an Wertschätzung und gelebter Nächstenliebe geleistet wurde, ist vorbildhaft und großartig. Man spürt die Wärme und Herzlichkeit, mit der Menschen willkommen geheißen werden und sich zuhause fühlen. Das ist ein Verdienst der Vorsitzenden Inge Grein-Feil aber auch des ganzen Teams, die sich beispielhaft mit Herzblut und Kreativität zum Wohle der Menschen einsetzen. Ich sage dafür Danke und Vergelt’s Gott!

Weihnachten ist das Fest der Wertschätzung des Menschen. Da Gottes Sohn ein menschliches Angesicht trug, können wir Gott ins Gesicht schauen. So feiern wir an Weihnachten den Respekt und die Achtung vor jedem Menschen, vor seinem Gesicht, seiner Prägung, seiner Geschichte. Diese Wertschätzung leben die »Freunde«. Deshalb danke, dass es durch euch für viele Menschen heute Weihnachten wird! Ich wünsche allen den Frieden der Weihnacht. Die große Freude der Heiligen Nacht möge sich in uns breit machen!

Dr. Pius Angstenberger, Dekan Kath. Kirche Aalen

Herzlichen Glückwunsch!

Seit Oktober 2007 bin ich Pfarrer der kath. Seelsorgeeinheit „Härtsfeld“ mit Amtssitz in Dischingen. So bin ich von Anfang an gut informiert über die verschiedenen Aktivitäten der Aktion »Freunde schaffen Freude«.

Die Aktion besteht seit 1984 und bietet Menschen mit körperlicher bzw. geistiger Behinderung die Chance, sich entsprechend ihrer Möglichkeiten zu entfalten. Auch psychisch Kranke oder Suchtkranke werden betreut. Im vereinseigenen Haus, der ARCHE in Dischingen, finden vielfältige Veranstaltungen statt. Diese sind so angelegt, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ganz selbstverständlich ist.
Bereits seit der Gründung gehört die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zur Aktion »Freunde schaffen Freude«. Die Aktion lebte Inklusion also lange bevor dieser Begriff gebräuchlich wurde. Die Aktion ist eine Erfolgsgeschichte der Menschlichkeit und bietet Menschen mit und ohne Behinderung Orte der Begegnung und Gemeinschaft.
Die »Freunde« sind eine Bürgerinitiative mit stark engagierten Mitgliedern und vielen aktiven Helfern. Dadurch erstreckt sich der Wirkungskreis weit über Dischingen hinaus bis nach Aalen, Heidenheim und Dillingen, um nur die größeren Orte zu nennen.
Eine hervorragende Öffentlichkeitsarbeit bewirkt die Präsenz der Aktion in der Gesellschaft. Gleichzeitig werden so die Anliegen der Inklusion und Teilhabe in die Öffentlichkeit transportiert und andere gesellschaftliche Gruppen dazu angeregt, diesem Vorbild zu folgen.
Mit ihren vielfältigen Angeboten holt die Aktion »Freunde schaffen Freude« Menschen – mit und ohne Behinderung – zusammen, damit sie gemeinsam etwas unternehmen. Kreativität, Miteinander und Menschlichkeit zeichnen die Nachmittage und Begegnungen in der Aktion aus. Seit 30 Jahren wird bei der Aktion christliche Nächstenliebe gelebt, ganz in dem Sinn, wie Jesus Christus es gefordert hat.
„Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen willkommen sind und selbstverständlich gleichberechtigt teilhaben“, so loben die Initiatoren den Landesinklusionspreis aus. Dieser Anspruch ist in der Aktion »Freunde schaffen Freude« seit 30 Jahren verwirklicht und wird Tag für Tag gelebt. Die Aktion hat den Preis und die Anerkennung wahrlich verdient!

Pfarrer Dr. Dietmar Horst, Dischingen
Seelsorgeeinheit Härtsfeld

Dies ist ein Referenzschreiben von Pfarrer Dr. Dietmar Horst für die »Freunde« anlässlich einer Bewerbung um einen Inklusionspreis des Landes Baden­Württemberg.

30 Jahre – ach so jung wäre ich auch gerne nochmal …

mögen manche in meinem Alter vielleicht denken.

30 Jahre – o weh, schon so alt? …
würden Konfirmandinnen und Konfirmanden wohl eher sagen.

30 Jahre »Freunde« in der ARCHE in Dischingen – eine fantastische Arbeit von Menschen für und mit Menschen. Eine beispielhafte Initiative, die jung und alt zugleich ist.

30 Jahre jung, weil immer neue Menschen mit immer neuen Bedürfnissen und Fragen und Wünschen auf uns zukommen. Und auch weil sich immer wieder neue Leute für das Engagement in dieser Aufgabe begeistern lassen mit neuer Energie, neuen Ideen und neuem Schwung. Das ist toll!

30 Jahre alt, weil es wirklich keine Selbstverständlichkeit ist, dass über einen so langen Zeitraum lebendige Kontinuität möglich ist – mit Inge und Siggi und vielen, vielen anderen, die es verdient hätten, hier aufgezählt zu werden. Und leider auch mit manchen, die dieses Jubiläum nicht mehr mitfeiern können. Sie sind nicht vergessen.

Als Pfarrer, der auch für Dischingen zuständig ist, fühle ich mich nicht nur mit Inge und Siggi verbunden, sondern mit der Arbeit der »Freunde« insgesamt, auch wenn ich mich selten vor Ort blicken lassen kann. Das hängt mit dem großen Pfarramt zusammen und vielleicht auch damit, dass ich eben keine 30 mehr bin …
Es wird also wohl bei einzelnen kleinen und größeren Aktionen bleiben müssen, die wir dann so richtig zusammen erleben und genießen können.

Ich wünsche den Freunden von Herzen Gottes Segen – ganz besonders allen, die ihre Kraft und ihre Zeit jetzt und auch zukünftig in diese Arbeit investieren.

Bernhard Philipp,

evang. Pfarrer in Nattheim und Fleinheim-Dischingen

Liebe Freunde,

© Ulf Krentz

seit nunmehr 30 Jahren leistet der Verein »Freunde schaffen Freude« Direkthilfe für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, für psychisch Kranke und Menschen in Not. Mit großem ehrenamtlichen Engagement leisten Sie im Kleinen ganz Großes: Sie vermitteln Menschen in Krisensituationen Lebensfreude und vermögen es, Selbstvertrauen zurückzugeben, wo der Glaube an die eigene Kraft und die Zukunft verloren gegangen ist. Sie vermögen es, die Menschen mit ihren Gefühlen und Nöten dort abzuholen wo sie stehen – ein Erfolg, den auch die Musik und die Kultur bei ihrem Publikum erzielen will. Wie im echten Leben auch finden sich im Theater unterschiedliche Lebensgeschichten: Die Figuren im Theater und in der Oper erfahren oft Glück und Liebe, sind aber auch mit Krankheit, Tod, Verrat und Intrigen – kurzum mit menschlichem Leid – konfrontiert. Auf der Bühne können wir diese Gefühlswelten miterleben und sehen auch wie die Figuren – ähnlich dem wahren Leben – oftmals mit ihrem Schicksal hadern. Ihr großer Verdienst, liebe »Freunde«, ist es, dass Sie in der Realität den Menschen in Not und denen, die mit ihrem Schicksal hadern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mein großer Wunsch ist es, dass nicht zuletzt Musik, Theater, Oper und Kultur im Allgemeinen ihren Beitrag dazu leisten können, einen Zugang zu den vielfältigen Lebenssituationen zu schaffen, denen wir dann im Alltag unvoreingenommen und mit Offenheit und Verständnis begegnen können. Für Ihre Arbeit, liebe »Freunde«, wünsche ich Ihnen weiterhin viel Kraft, Erfolg und Freude!

Marcus Bosch
Künstlerischer Direktor der Opernfestspiele Heidenheim

Herzlichen Glückwunsch,

zum 30. Jubiläum von »Freunde schaffen Freude e.V.« aus Dischingen. Ihr konstant tatkräftiges Engagement, allen voran Ihrer Vorsitzenden Frau Inge Grein-Feil, in den vergangenen drei Jahrzehnten ist eine bewundernswerte Leistung.

Ihr Einsatz für das Miteinander der Menschen in unserer Region ist beispielhaft und in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft  umso wichtiger. Das soziale und interkulturelle Miteinander ist für eine  funktionierende Gemeinschaft, auch in Heidenheim und Umgebung, unabdingbar. 
Deshalb unterstützt der 1. FC Heidenheim 1846 »Freunde schaffen Freude e.V.« bereits  seit Jahren bei zahlreichen unterschiedlichen Aktivitäten und wird dies auch in Zukunft weiterhin gerne tun. Schließlich wissen wir als Fußballverein nur  zu gut, welche Arbeit und Kontinuität gefragt sind, um eine möglichst große Gemeinschaft für eine gemeinsame Sache zu  begeistern. Umso größer ist dann die Freude, wenn dies gelingt.
Wir wünschen all unseren Freunden weiterhin viel Spaß an Ihrem Engagement und alles Gute.
Herzlichst,

Ihr Holger Sanwald
Geschäftsführer des 1. FC Heidenheim 1846

Seit drei Jahrzehnten

ist die Aktion »Freunde schaffen Freude« aus Dischingen für viele Menschen ein sozialer Fels in der Lebensbrandung. Ob für eine lange Zeit oder nur eine streckenweise Begleitung und wie intensiv, entscheidet jeder für sich. Doch für alle sind Inge Grein-Feil und ihr Mann Siggi Feil Partner mit viel Herzlichkeit und Kompetenz. Beide schaffen es, die unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen für ihre Sache zu begeistern; auf Schicksale aufmerksam zu machen, und Mittel und Wege aufzuzeigen, wie geholfen werden kann. Diese besondere Gabe und eine außergewöhnliche Wertschätzung anderen gegenüber, machen sie so einmalig.


Das Team, welches seit Jahren die beiden umgibt und viele Projekte mit Engagement und Herzblut unterstützt, muss im Jubiläumsjahr besonders hervorgehoben werden.

Seit einigen Jahren bin ich selbst Mitglied und habe kleine Einblicke in die Vereinsorganisation bekommen. Ein tolles Menschen-Netzwerk, das in unserer heutigen Zeit wertvoller denn je ist. Die Bündelung der unterschiedlichen Stärken und Interessen der Beteiligten zeichnen diese Gemeinschaft aus und macht sie so erfolgreich.

Herzlichen Glückwunsch an die Aktion »Freunde schaffen Freude« zum 30. Geburtstag und  Gottes  Segen für die Zukunft.

Roswitha Girdler

Centermanagerin Schloss Arkaden

„Der geniale Versuch, die Welt zu retten“

„Der geniale Versuch, die Welt zu retten“ – so hieß das Stück, das die Szenen-AG der Aktion »Freunde schaffen Freude« bei den Euro-Theatertagen im Naturtheater Heidenheim zeigte.

Besser kann ja ein Titel zu einem solchen Ensemble gar nicht passen, mehr noch: besser könnte man die Aktion »Freunde schaffen Freude« gar nicht beschreiben. Es ist durch und durch ein genialer Versuch, die Welt ein bisschen besser, ein bisschen schöner zu machen. Und glücklicherweise bleibt es ja selten beim Versuch. Das würde auch ganz schlecht zu Inge Grein-Feil passen, dem Herzen, der Seele der »Freunde«, nie würde sie es bei einem bloßen Versuch belassen. Ich habe, das kann ich wirklich aus tiefster Überzeugung sagen, noch nie einen Menschen kennengelernt, der es mit so viel Charme nachdrücklich fertig bringt, seinem Gegenüber ein Engagement für die Aktion abzuringen. Chapeau!
Beispielsweise der Wunsch nach einem eigenen Klavier. Dieser Wunsch für die ARCHE war der Auslöser für die Konzeptionierung der Kleinkunst-Benefiz- Gala-Reihe im Naturtheater Heidenheim. Das Gemeinschaftswerk mit Hans Weller von Lotto Baden-Württemberg fand zum ersten Mal im Jahr 2009 statt – und brachte prompt schon einmal die weißen Tasten des ersehnten Klaviers. Die schwarzen Tasten sollten nicht lange auf sich warten lassen: Nach 2010 war das Klavier komplett. Und dieser Klavierwunsch hatte geradezu geniale Nebeneffekte: Für Baden- Württembergs Klein­ kunst­ preisträ­ ger, die seither regelmäßig in dieser Gala auf der Bühne des Naturtheaters zu erleben sind. Für die Zuschauer, die dieses Kleinkunst- Schmankerl regelmäßig begeistert genießen. Und last but not least: für mich selbst. Denn diese Gala führte mich immer wieder zusammen mit Inge Grein-Feil und all den »Freunden«, und diese Zusammenarbeit war jedes Mal herzlich, fröhlich, erfrischend und ergiebig – Momente, an die ich mich immer gerne erinnern werde.

Deshalb darf ich nun auch als ehemalige Vorsitzende des Naturtheaters Heidenheim der Aktion »Freunde schaffen Freude e. V.« zum 30-jährigen Bestehen aus vollem Herzen gratulieren. Was wünsche ich nun der Aktion für die Zukunft? Nun, die schwarzen und weißen Tasten mögen gesichert sein, doch gibt es sicher noch vieles, was die Aktion gebrauchen kann, vor allem aber das: Menschen, die mit Herz, Hand und Verstand zur Seite stehen, um wahr werden zu lassen, was die Aktion im Namen trägt, nämlich Freude zu schaffen. Und das ist schon ein sehr genialer Versuch, die Welt zu retten. Zu groß der Vergleich? Mitnichten! Die Welt ist ja schließlich hier vor unserer Tür.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute

Helga Banz

ehem. Vorsitzende  des  Naturtheater e.V.

Grußbotschaft aus Wien

Schweinsbraten. Viel Schweinsbraten. Daran können wir uns noch erinnern. Damals im Juli 1984 im Stadel. Damals als alles begann. Ja, und Siggi feierte seinen 30. Geburtstag und – natürlich – da war auch noch ein Treppenlift. Das war ja der eigentliche Grund für das Beisammensein von über 100 Menschen. Inge hatte sich in den Kopf gesetzt so viel Geld zu sammeln um einer jungen, behinderten Frau einen Treppenlift kaufen zu können. Und sie hat es geschafft. Das war der Startschuss zu »Freunde schaffen Freude«.

Wir kannten Inge und Siggi von einer Südamerka-‑ Reise. Eine  Urlaubsbekanntschaft, wie es viele gibt. Daraus wurde eine Freundschaft wie es nur wenige gibt, über 30 Jahre, über 650 km und über soziale Unterschiede – die größer nicht sein könnten – hinweg.

Seit über 20 Jahren treffen wir uns einmal im Jahr zu einem „Arbeitswochenende“, meist auf der Fraueninsel im Chiemsee. Wir führen einen Handelsbetrieb in Wien, Inge und Siggi einen sozialen Verein. Immer wieder staunen wir, wie ähnlich die Probleme sind und genießen den Austausch aus den unterschiedlichen Perspektiven.

So waren wir, obwohl weit weg, immer nah am Geschehen der »Freunde«. Wir kennen die Anfänge, die Höhen, die Tiefen, die Geldknappheit, den Bau der ARCHE, die steigende Bekanntheit, die vielen verschiedenen Projekte, die immer umfangreicher werdende »Brücke«, die Kürzungen der Sozialausgaben, die Einzelschicksale  ... so haben auch wir die »Aktion« über 30 Jahre begleitet.

Und wir sind beeindruckt wie aus einer Idee eine Institution wurde.

Wir gratulieren den »Freunden« zu dieser Leistung und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft. Sie wird nicht einfach werden, aber Ihr habt ja nun schon 30 Jahre Übung beim Durchbeißen. Die Gesellschaft braucht Euch mehr denn je. Toi toi toi.

Brigitte und Felix Kranner, Wien.

Liebe Freunde,

Zum 30 jährigen Jubiläum der »Freunde« ist es mir ein tiefes Bedürfnis nicht nur meine allerbesten Wünsche auszusprechen, sondern Dir, liebe Inge und Deinem Team, von ganzem Herzen Dankeschön zu sagen. Dankeschön für Menschen, deren Herz dafür schlägt Liebe und Freude unter Menschen zu bringen. Dies in einer Zeit, wo Menschen wegen verschiedenen religiösen Anschauungen schlimmste Bruderkriege führen, wo durch die immer noch weitere Technisierung nicht mehr miteinander gesprochen, sondern nur noch „gesimst“ wird, wo keine Konversation mehr stattfindet, geschweige ein freundlicher Gruß bei Begegnungen zu sehen ist.

Hier ist eure Arbeit, die Ihr in selbstloser Aufopferung leistet, wo Ihr Menschen in Not, mit Behinderungen, Kranke und Ratsuchende mit vielen liebevoll organisierten Veranstaltungen Freude, Vergessen aber auch Zuversicht übermittelt.
Ich hatte öfters die Ehre, mit meinem besten Freund Spitzbub, mit Auftritten bei Dir nicht nur Freude zu übermitteln, sondern durfte oft ein glückliches Lachen eurer Gäste erleben, was für mich eine reichliche Gage als Sänger war.
Wer kann bei Inge „Nein“ sagen, wenn sie um einen Auftritt für ihre vielen Gäste und Freunde bittet?
Als kleines Geschenk zum Jubiläum meine Zusage, auch weiterhin für »Freunde schaffen Freude« da zu sein.
Besonderen Dank gebührt aber auch Deinem lieben Ehemann Siggi, der nicht nur Deine schwere Aufgabe toleriert, sondern Dir mit Rat und Tat voll zur Seite steht.
In tiefer Freundschaft
euer
Fred RAI

Intendant der Süddeutschen Karl May­-Festspiele Dasing

www.western­city.de

Drei Jahrzehnte »Freunde«!

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Als Enkel-Oma-Gespann sind wir im Aalener Treff aktiv. „S Klärle“ ist schon seit Beginn der Aktion dabei und auch mit ihren 89 Jahren nicht zu stoppen. Vor knapp fünf Jahren kam ich zu den »Freunden« und wurde herzlich im Treff und in der ARCHE aufgenommen. Ob als Co-Treffleiterin in Aalen, bei ARCHE- Sonntagen und der Disco bin ich mittendrin statt nur dabei. Für mich ist die Arbeit in der ARCHE der perfekte Ausgleich zu meinem Bürojob. Wo sonst kann man hinter der Theke stehen, Essen zubereiten, Kinder betreuen, im Service arbeiten und Kopfrechnen wo es einem eben am besten gefällt. Die Aktion ist der gelebte Beweis, dass Inklusion nicht nur möglich, sondern machbar ist. Wir wünschen euch für die Zukunft weiterhin gut besuchte Veranstaltungen und die Kraft und Gesundheit, noch lange so wie bisher weitermachen zu können.

Klärle und Alexandra Argauer, Aalen

Unser Leben sei ein Fest

Gedanken zu 30 Jahren FsF

 
Eben feierte ich selbst ein Lebensfest und dachte dankbar an all die Menschen, die mir in meinem Leben geholfen haben.
 
Als ich die »Kleine Brücke« las mit der Einladung, etwas zum Jubiläum zu schreiben, fiel mir spontan jenes Seminar mit Inge Grein­Feil ein, das den provozierenden Titel trug: „Lebensfreude ist erlernbar“. Ich blätterte in alten Termin­ ka­ lendern, es war der 8./9. März 1986, als wir uns in der alten Wirtschaft bei Schloss Thurn und Taxis trafen. Inges Lebensgeschichte beeindruckte mich tief und machte mir Mut, meinen eigenen Weg zu gehen. Mit viel Anteilnahme verfolge ich die Entwicklung des Vereins. Das Geheimnis seines Gedeihens ist die Verankerung im Glauben an Christus, die Wolfgang Klaschka immer wieder formuliert. Ich lernte ihn als geschätzten Vikar in Giengen kennen und freue mich,  dass er seine tiefe Berufung in diesem Rahmen weiter leben kann.
 
Schön, dass es euch alle gibt – und das schon 30 Jahre! Weiter gutes Gelingen wünscht
 
Herlinde Bentele aus Engen

Liebe Inge, liebe »Freunde«!

30 Jahre sind eine lange Zeit! Hier darf ich mit den Freunden fest verbunden sein! Alle sind wundervolle Menschen, die oft Licht ins Dunkel, Freude in die Trauer und Unterstützung, Beistand schenken. Jeder ist total angenommen, einfach daheim. Ein wundervolles Engagement! Großen Glückwunsch auch zum „dm-Preis für Engagement“! Wohl verdient! Pace e bene!

Euer Michael M. P. Wittmann

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