Dr. Inge Gräßle, Mitglied des Europäischen Parlaments, Heidenheim
Dr. Inge Gräßle, Mitglied des Europäischen Parlaments, Heidenheim

Dr. Inge Gräßle Mitglied des Europäischen Parlaments

Wenn es die »Freunde« nicht gäbe... Warum müsste man sie  gründen?

... weil es heute wichtiger denn je ist, Freunde zu haben. Und: Man kann nie genug Freunde haben, weil Ihr Euch kümmert und Menschen mitmachen lasst und zum Mitmachen bewegt! Danke!

Welche Rahmenbedingungen brauchen solche Initiativen wie die »Freunde« um lebendig und zukunftsfähig zu sein?

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts: Also, Spenden werden gebraucht und damit steuerliche Anreize zu spenden. Die Menschen sind wichtiger: Es müssen immer genug Aktive da sein – und es muss unterschiedliche Grade und Möglichkeiten von „Aktivität“ geben. Vom Mitmachen einmal im Jahr, einmal im Monat, zweimal, dreimal... immer.

Was können wir tun um weiterhin ehrenamtliches und professionelles Engagement für unsere Aufgaben und Ziele zu gewinnen und zu binden?

Einfach so weiter machen wie bisher. Mit Herz und Verstand. Und: Wir sind alle Zielgruppe!

Aus Ihrer Erfahrung... Was könnten wir so richtig falsch machen?

Bei uns auf dem Härtsfeld heißt es: Man schlägt immer auf die Pferde ein, die ziehen. Genau das ist das Problem. Wenn Arbeit und Verantwortung nicht breit genug aufgestellt und getragen ist, gibt es nach meiner Beobachtung Abnutzungserscheinungen – gerade bei den Aktivsten. Das muss um der Menschen und um der Sache willen unbedingt vermieden werden...

Ihr bester Tipp für uns und unsere Zukunft?

Nicht unterkriegen lassen!Glaubt an Euch und an Eure Mitmenschen!

Prof. Manfred Träger, Rektor Duale Hochschule Baden-­Württemberg, Heidenheim
Prof. Manfred Träger, Rektor Duale Hochschule Baden­-Württemberg, Heidenheim

Prof. Manfred Träger, Rektor Duale Hochschule Baden­-Württemberg

300Wenn es die »Freunde« nicht gäbe... Warum müsste man sie  gründen?

»Freunde schaffen Freude« scheint eine unerschöpfliche Quelle an Kreativität und Ideen zu sein, unsere Welt ein wenig verständnisvoller und liebevoller zu machen. »Freunde schaffen Freunde« bringt Personen zusammen und motiviert diese, sich für ein besseres Miteinander einzusetzen.

Welche Rahmenbedingungen brauchen solche Initiativen wie die »Freunde« um lebendig und zukunftsfähig zu sein?

Wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Initiativen und das Engagement nicht erlahmen, sind Offenheit, Toleranz und Einfühlungsvermögen. Die Zukunftsfähigkeit der Initiative ist aber auch davon abhängig, ob es gelingt, eine nachhaltig arbeitsfähige Organisations- und Infrastruktur zu entwickeln. Das ehrenamtliche Engagement muss ermöglicht und begleitet werden durch hauptamtliche personelle Ressourcen und durch eine stabile Finanzierung.

Was können wir tun um weiterhin ehrenamtliches und professionelles Engagement für unsere Aufgaben und Ziele zu gewinnen und zu binden?

Weiter ist es für den Fortbestand unabdingbar, dass auch junge Engagierte in die ehren- und hauptamtliche Verantwortung eingebunden werden.

Aus Ihrer Erfahrung... Was könnten wir so richtig falsch machen?    ...

Ihr bester Tipp für uns und unsere Zukunft?

Für mich ist es schlicht sensationell, in welcher Vielfalt und Vielzahl Freunde in 30 Jahren Freude gestiftet haben. Diese Idee, diese Initiative muss auch in Zukunft lebendig, vielfältig und stark bleiben!